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29.04.2019

Handwerkersuche: Vertrauen zählt

Quelle: USP Marketing Consultancy/BauInfoConsult

Die Auftragsbücher der Handwerker platzen aus allen Nähten. Für den Verbraucher wird es da nicht leichter, einen Handwerker mit freien Kapazitäten zu finden. Eine neue Studie zeigt, wie die Haushalte in Europa trotz Fachkräftemangel und Auftragsflut an Handwerker kommen: Vor allem über Beziehungen – dennoch bleiben die Verbraucher bei der Vergabe anspruchsvoll. Es muss vor allem die Vertrauensbasis stimmen.

Auf Basis von über 6.000 Interviews in 11 Ländern zeigt die Studie „Europäische Heimwerker- und Renovierungsmonitor“, wie die Handwerkersuche bei Renovierungswilligen abläuft. Vorab eine schlechte Nachricht für Online-Portale: Nur jeder zehnte europäische Verbraucher mit Modernisierungsambitionen beauftragt Handwerker durch das Suchen im Internet. Das A und O für die Auftragsvergabe sind Beziehungen: Jeder vierte schaut sich im Familien- und Bekanntenkreis nach Handwerkerreferenzen um (27 Prozent) oder ist selbst schon Stammkunde bei mehreren Fachbetrieben (24 Prozent).

Doch auch Handwerksbetriebe sind gefordert, wenn es darum geht, Kunden zu gewinnen oder Stammkunden zu halten. Denn auch wenn sie bei den Verbrauchern mit schnellen Projektübernahmen (27 Prozent) oder mit niedrigen Preisen (33 Prozent) punkten können, so legen die Modernisierungswilligen doch vor allem Wert auf Vertrauen: 69 Prozent beauftragen Handwerker, die sie für verlässlich halten.

Vertrauensbildende Maßnahmen liegen daher hoch im Kurs, etwa einen genauen Nachweis der einzelnen Kostenpunkte in den Abrechnungen, Garantieleistungen oder durch ein persönliches Treffen mit dem Aufragnehmer statt eines unpersönlichen Abkanzelns des Kunden bloß per Telefon oder E-Mail.

Informationen: Opens external link in new windowwww.bauinfoconsult.de